LTE (Long-Term-Evolution) ist der Name für die nächste Generation des mobilen Internets.
Inoffiziell als “4G” gehandelt sind mit dieser neuen Technik Downloadraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich.
Angedacht ist LTE daher für datenlastige Anwendungen wie das Spielen von Online-Games oder das streamen von Videos.
Bestechende Geschwindigkeitsverbesserungen
Das bedeutet, dass man unterwegs mit dem Handy schneller im Internet surfen kann, als viele Menschen mit DSL Lite Paketen. Im Vergleich mit dem heutigen 3G UMTS-Netz sind frappante Geschwindigkeitsverbesserungen möglich.
Größtmögliche Kompatiblität
Schon am 30.August 2010 ging in Berlin der erste LTE Sendemast, gesteuert durch die Deutsche Telekom in Betrieb.
Um dabei eine größtmögliche Kompatiblität mit den Endgeräten zu erzielen, ist es möglich UMTS (3G) fähige Geräte ohne großen Aufwand auf den neuen Funkstandard umzurüsten.
In Deutschland wird LTE schon heute vertrieben, unter anderem vom belgischen Mobilfunkanbieter BASE.
Technik dennoch nicht vollends ausgereift
Doch mit dem Verfahren LTE könnte es Probleme geben – die Anforderungen des “Telekommunikations Standartisierungs Sektor”, seien noch nicht vollends erfüllt, somit wird LTE in Insiderkreisen nur als “3,9G” gewertet.
Der endgültige Nachfolger des 3G-Standards soll demnach LTE-Advanced lauten. Die Zeit wird zeigen, in welche Richtung sich dieser dann entwickelt.
Gibt es einen Markt für das neue mobile Internet?
Nach der erstaunlich schnellen Ausweitung und Verbesserung des mobilen Internetangebots stellt sich vordergründig die Frage, ob eine noch weitergehende Entwicklung nicht genau das Gegenteil dessen bewirkt, was es erreichen sollte.
Zu begrüßen wäre es neben der immer weiter fortwährenden Entwicklung der Netzen in den Ballungsgebieten, dass mit dem Voranschreiten des Projekts auch aktuell bestehende Mängel in der Verfügung von Breitbandnetzen aufgearbeitet werden.